Atlas – Therapie

Um den ersten Halswirbel „ATLAS“ drehen sich in der Physiotherapie zahlreiche Ge­rüchte und Mysterien. Tatsäch­lich ist es so, dass sich im Be­reich atlas – axis – occiput diverse Störungen manifestieren können, die bei unseren Patienten die verschiedensten Probleme hervorrufen können. So kann es zum Beispiel zur Beeinträchtigung der gesamten Körpermotorik kommen, da hier die hochcervicale Muskulatur eine Art Kontrollfunktion über­nehmen muss. Auch können Kiefergelenksdysfunktionen und Okklusionsstörungen auftreten. Eines der häufigsten Symptome sind heftigste migräneartige Kopfschmerzen im Nacken-, Schläfen- und Stirnbereich mit möglicher Ausstrahlung ins Gesicht bis hin zu schweren vegetativen Entgleisungen. Ein weiterer Faktor ist der negative Einfluss auf den „visuellen An­ker“ und die damit verbundene Verschlechterung der posturalen Anpassung (Gleichgewichtsre­aktionen) im Alltag. Diverse funktionelle und statische Verän­derungen der gesamten Wirbelsäule werden über diese Schlüsselsegmente beeinflusst. Anhand einfacher Funktionsdiagnostik soll diese Problematik erkannt und mit manual-therapeutischen und myofascia­len Techniken beseitigt werden.

INHALTE:

  • Störfelder der oberen HWS und deren Folgen für den Patienten
  • muskulo-skelettale Anatomie, Biomechanik und Pathomechanik C0 – C1 – C2
  • ligamentäre Strukturen – C1 – C2 und deren Einfluss auf die Therapie
  • hochcervikale Safety-Tests
  • Palpation und Befunderhebung
  • Manuelle Therapie C0 – C1 – C2
  • Rolle der hochcervikalen Muskulatur und deren effiziente Therapie

Leitung: Fortbildungsakademie Regensburg
Referent: Markus Pschick

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